Next Plug – Die volle Ladung für das Auto

Elektromobilität ist im Kommen. Doch spätestens wenn es darum geht zu tanken, stehen die meisten E-Auto-Besitzer vor einem großen Problem. Zwar bauen Stromversorger immer mehr Ladesäulen, doch gerade in fremden Städten weiß man nie genau, wo sich diese befinden. Mit der App Next Plug soll das Problem der Vergangenheit angehören.

Google Maps mit Ladesäulen

Das Prinzip der App ist denkbar einfach. Die Google Maps-Karte ist mit der Datenbank von GoingElectric verknüpft. Diese umfasst derzeit fast 100.000 Ladepunkte in 48 Ländern (Stand 23. Oktober 2018).

Habt ihr die Karte weit rausgezoomt, fasst die App die Anzahl der Ladestationen in Ballungszentren zusammen. Je näher ihr schließlich reinzoomt, desto feiner gliedert Next Plug die Zahlen auf. In einer Stadt werden beispielsweise mehrere hundert Säulen gelistet. Zoomt ihr weiter rein, wird diese Zahl feiner aufgeteilt in Bereiche der Stadt. Habt ihr die Karte weit genug vergrößert, erscheinen Marker am direkten Standort der Ladesäulen.

Unterschiedliche Stecker

Nun ist Ladesäule nicht immer gleich Ladesäule. Zwar hat man sich in Europa bereits auf den Typ2-Stecker als Standard verständigt, doch gibt es auch noch andere Stecker zum Aufladen. Zum Glück zeigt die App über die Marker genauere Informationen zu den verfügbaren Ladesteckern an, sowie ein Foto der Zapfsäule, um sie einfacher zu finden. Desweiteren wird der Status, der Betreiber und die Öffnungszeiten angegeben, sowie genauere Angaben zur Lage, den Kosten und der Ladeweile.

Um nicht Ewigkeiten in der Suche zu verbringen, könnt ihr bei Next Plug einen Filter einstellen. Mit diesem wählt ihr den Steckertyp aus, sowie eine Mindest-Ladeleistung. Mit zusätzlichen Optionen beschränkt ihr die Ergebnisse zusätzlich auf beispielsweise kostenloses Parken oder 24/7-Verfügbarkeit.

Habt ihr auf der Karte bereits Zapfsäulen als Favoriten markiert, könnt ihr euch von Next Plug auch nur diese anzeigen lassen.

Next Plug ist unverzichtbar im Urlaub

Im Alltag wird die App nicht immer nötig sein. In eurer Nachbarschaft kennt ihr vermutlich die Ladestationen oder besitzt sogar eine Station Zuhause. Außerhalb der gewohnten Umgebung wird die App aber schnell zum unverzichtbaren Helfer. Gerade außerhalb der Ballungszentren spart es ordentlich Frust bei der Suche. So kann man Elektromobilität genießen.


Photo by AKrebs60 via Pixabay.de

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